Yosemite Nationalpark

Ein zweites mal erwachten wir in San Francisco und gönnten uns einen durchsichtigen Kaffee und Papphörnchen. Die Sachen wurden gepackt und in unseren geräumigen Ford Expedition geladen.

Bevor wir abreisten, mussten wir jedoch noch einmal die kurvenreiche und von Touristen überrannte Lombardts Street herunterfahren. Da die Straße nur aus einer Richtung befahrbar ist, mussten wir ein paar Runden drehen bis wir sie gefunden hatten. Die Abfahrt ist wirklich nur bei Schrittgeschwindigkeit und sehr viel Vorsicht möglich, denn die Touristen halten sich nicht unbedingt an die Verbotsschilder und laufen auf der Straße rum.

Witzigerweise wurden wir von den asiatischen Touries sehr gefeiert und wurden fotografiert als wären wir Stars.

Auf dem Weg aus der Stadt heraus, fuhren wir noch durch das Finanzcenter mit den zahlreichen Hochhäusern und dem Trans-America Building, das durch seine spitz zulaufenden Form sehr auffällt. Dann ging es auf die Bay Bridge, eine zweistöckige Brücke, auf der die Autos in die Stadt hinein oben fahren und heraus unten.

 

Unser Ziel für den heutigen Tag war der Yosemite Nationalpark und der Weg dahin führte mal wieder durch zahlreiche Serpentinen.

 

Im Park angekommen durfte ein Foto am hölzernen Eingangsschild natürlich nicht fehlen. Weiter ging es direkt zur Information, wo wir uns über die schönsten Stellen informierten. Wir entschieden uns für Hetch Hetchy, eine Talsperre mit einem riesiegen See und zwei Wasserfällen. Die Fahrt dahin dauerte fast eine Stunde und führte über schlechte Straßen zu einem Besucherparkplatz. Wir ließen das Auto stehen und machten uns zu Fuß auf den Weg über einen riesigen Damm, der das Wasser im Tal hielt und mithilfe von Turbinen Strom erzeugte.  Am anderen Ende des Dammes führte eine Höhle durch den Berg zum Talsee und einer fantastisch schönen Aussicht über den See. Leider waren beide Wasserfälle nicht aktiv,  was wahrscheinlich mit der Jahreszeit zusammenhängt.

 

Die Rückfahrt mussten wir dann in kompletter Dunkelheit antreten und die Serpentinen verursachten wieder einmal so einige flaue Mägen.

 

Wir entschieden uns für ein Hotel in Fresno, das Joaquin Hotel, welches irgendwann in den 60er Jahren stehen geblieben ist. Sowohl die Möbel als auch Fernseher und alles andere waren aus dieser Zeit. Man fühlte sich in diese Zeit zurück versetzt. Aber es war sauber und die Zimmer waren mehr als geräumig.

Müde ließen wir uns in die Betten fallen.

By Roman Gaus

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