Baumriesen

Früh morgens erwachten wir, geweckt von dem Verkehrslärm einer Interstate, zweier Highways und eines Flughafens, waren wir etwas gerädert. Da das Hotel jedoch einen richtig coolen Pool und Spa Bereich hatte, wurde dieser vor dem Frühstück erstmal gestürmt!

Zum Frühstück gab es das erste mal auch Bacon und Ei, sodass wir uns richtig die Mägen vollschlugen, damit wir nicht mehr so schnell anhalten mussten.

Für den Tag war geplant einige Meilen Richtung San Francisco zu machen und durch den Redwood Nationalpark zu fahren um die großen Mammutbäume zu sehen.

 

Auf dem Weg dahin fuhren wir durch schöne Berglandschaften mit vielen Bäumen und Bergflüssen in tiefen Schluchten, sodass wir nicht drum rum kamen einige Stopps einzulegen um uns die schönen Ausblicke anzuschauen.

 

Angekommen an der Einfahrt zum Redwood Nationalpark, erkundigten wir uns erstmal über die Strecke und die vielen Baumriesen, die es hier geben soll und dann ging es auch schon los. Wir fuhren in einen düsteren mystischen Wald bestehend aus Mammutbäumen und Moos. Jeder der schon mal Starwars Episode 6 gesehen hat, kann sich die Lichtstimmung gut vorstellen, denn hier hat George Lucas den Teil mit dem Waldmond Endor gedreht.

 

Die Bäume sind wirkliche Riesen mit über 100 Metern Höhe und Durchmessern von über 8 Metern, fühlt man sich echt klein. Und sogar unser Auto, welches mir immer sehr groß vorkam, war auf einmal ganz klein.  So klein, dass es sogar durch einen Baum fahren kann. Wir fuhren insgesamt drei mal an zwei verschiedenen sogenannten „Drive-Thru Trees“ durch den Baum. Wir durften auch erleben, wie ein Anderer sich im Baum sehr stark das Auto demolierte, was die Spannung nochmal erhöhte.

 

Wieder an der Küste angekommen, hielten wir an einem verschlafenen und nebligen Fischerdorf an und liefen eine steile und nie-enden-wollende Treppe herunter zum Strand. Die Bucht lag voller Felsbrocken und war vom Nebel verhüllt und der ferne hörte man die Glocke eines Fischerbotes.

 

Am Strand angekommen entdeckten wir Seelöwen auf den Felsbrocken und fotografierten diese aus allen perspektiven.

 

Weiter ging es an der Küste durch Eureka, wo wir uns kurz die Carson-Mansion anschauten. Ein im Queen Anne Style errichtetes Holzhaus, das heute einem Herrenclub gehört.

 

Unsere Übernachtung war diesmal in einem Motel, da fast alles ausgebucht war.

By Roman Gaus

Kommentar verfassen