Spezielles Portland

Mit einer fröhlichen Aufbruchstimmung wachten wir am Morgen in unserem Double-Queensize-Bett-Zimmer auf. Geplant war es den letzten Coupon aus unserem Citypass einzulösen und das Museum of Flight südlich von Seattle zu besuchen. Von der Idee ein „Flugzeug-Museum“ zu besuchen waren die Mädels zwar nicht so angetan, aber was muss das muss!

Da hier in Amerika so ziemlich Alles erst um 10 a.m. öffnet konnten wir schön ausschlafen.

 

Vor der Abfahrt starteten wir noch eine Suchaktion nach meiner Sonnenblende vom Objektiv, die ich auf dem Weg vom Hotel zur Space Needle verloren hatte, die aber leider erfolglos blieb. Aber die Freude über unseren monströsen SUV steigerte die Laune erheblich und 30 Minuten später waren wir auch schon im Museum.

 

Das Museum war sehr interessant vor allem weil wir von einem alten Boeing Mitarbeiter verfolgt wurden, der uns mit interessanten Geschichten zuquatschte.

Auf dem Airfield standen unter anderem die erste Airforce One und eine Concorde, die wir uns anschauten. Außerdem war ein Trainingsmodel eines Spaceshuttle ausgestellt und im Frachtraum stand ein weiterer passionierter alter Herr, der uns mit sehr vieeeelen Storys rund um das Spaceshuttle-Programm fütterte. Man mag aber aus Höflichkeit nicht einfach weitergehen und diese Herren quatschen halt so lange wie man dort steht.

 

Nach zwei Stunden Museum ging es dann weiter.

Über die Interstate 5 ging es dann in 3 Stunden nach Portland zwischendurch wurde ein Halt gemacht um den nächsten Fastfood Laden zu testen und uns zu stärken. Außerdem wurde ein Outlet Store gestürmt und es wurden Schuhe gekauft.

 

Im Jupiter Hotel angekommen hieß es erstmal Portland zu Fuß mit den neuen Schuhen zu erkunden. Vorher jedoch entdeckten wir Kreide und malten eine Bild an die Tür des Hotels. Die Schönsten Kunstwerke landen bei denen in einer Gallerie.

 

Als wir dann losgingen, überquerten wir zum ersten mal die Grenze zwischen Washington und Oregon. Leider verschätzten wir uns etwas, sodass wir über zwei Stunden unterwegs waren. Wir wurden aber mit einem richtig schönen Sonnenuntergang und einer Skyline von Portland bei Nacht belohnt. Alles in allem hat uns aber Portland nicht so gut gefallen aber es ist auch schwer sich an einem Tag eine Meinung zu bilden.

 

Zurück im Hotel, wurde die hoteleigene Bar/Lounge gestürmt um den letzten Snack und einen Drink zu uns zu nehmen. Die Lounge hat ein wirklich geiles Ambiente, das Essen sowie die Getränke stellten sich jedoch als sehr „speziell“ heraus. Eines der Getränke war z.B. ein Flaming Ape. Ein Kurzenglaß gefüllt mit einer gelben Flüssigkeit, die geschmacklich etwas zwischen Stroh 80 und Tobasco war. Sehr ekelig auf jeden Fall. Die Getränke hielten uns nicht in der Bar also ging es ab ins Bett.

 

By Roman Gaus

Kommentar verfassen