New York an einem Tag I

Vorweg: Leider musste ich wegen meiner eigenen Doofheit, was meine Speicherintervalle bei Word angehen, diesen Bericht zweimal schreiben…

Der 18. und Vorletzte Tag in Amerika sollte früh starten, da wir uns für den New York Pass entschieden und möglichst viele Attraktionen an einem Tag machen wollten. Schnell geduscht und gefrühstückt, wurde die Fähre nach Downtown genommen. Auf der anderen Seite erfuhren wir, dass die nächste Fähre etwas entfernt ablegen würde sodass wir noch 15 Minuten an das Südufer von Manhattan gehen mussten. So wurde uns klar, dass wir die erste Fähre nach Liberty Island verpassen würden. Je näher wir an den Fährenterminal kamen umso mehr Touristen liefen uns über den Weg. Als wir dann die überfüllte Fähre sahen, wussten wir dass wir eine weitere Fähre verpassen würden. Zum Glück legen hier die Schiffe alle 15 Minuten ab.

Mit unserem New York Pass besorgten wir uns Tickets für die Tour und stellten uns in die erste Schlange. Vorbei an Sicherheitskontrollen, die übrigens denen am Flughafen ähneln, ging es dann in die nächste Warteschlange und dann aufs überfüllte Boot.

Bei bestem Wetter legte dann kurze Zeit später unsere Fähre ab und fuhr Richtung Liberty Island, der Insel, auf der die Freiheitsstatue steht. Es war sehr amüsant die fotohungrigen Menschenmassen auf dem Oberdeck des Bootes zu beobachten. Hin und her sprintend wurde mit den Ellenbogen vorgedrängelt um das 1001 Bild von der Skyline von New York oder der Freiheitsstatue zu machen. Ich persönlich hatte mehr Spaß die Rudelknipser zu fotografieren.

Auf Liberty Island angekommen ging es dann von Bord, der Matrose nannte dem Kapitän die Passagierzahl. „371“ konnte ich noch hören.

Da hier die Schiffe alle 15 Minuten anscheinend jedes mal diese Menge an Leuten vorbeibrachten, beeilten wir uns ein wenig mit unseren Fotos um dann schnell die nächste Fähre weiter nach Ellis Island zu nehmen.

Auf Ellis Island steht das bekannte Einwanderungsmuseum, das von 1892 – 1954 über 12 Millionen Einwanderer durchschleuste.

Wir ergatterten uns einen Audioguide (gibt’s sogar auf Deutsch) und hörten uns vor Ort die spannenden Geschichten und Schicksale dieser Insel an.

Interessant fand ich, dass fast jeder zweite Amerikaner Vorfahren hat, die über Ellis Island eingereist sind.

Gut informiert ging es dann wieder zurück nach Manhattan. Von einer spektakulären Straßenkünstler Show aufgehalten ging es erst weiter nach Ground Zero als es ans bezahlen ging… Nicht mit uns! 😛

Ground Zero – Zwei Wasserfälle inmitten von riesigen Hochhäusern, wir alle waren uns einig, hier wurde den Hinterbliebenen und Angehörigen was echt tolles erbaut. Eine Mahnstätte, die an die rund 3000 Opfer von einem früheren Bombenanschlag 1993 und den Terroranschlag von 2001 erinnert.

Mit unserem Pass hatten wir dann zutritt zu dem Memorial Center, wo es mehrere traurige Videos und Gegenstände zu sehen gab, die an die Zwillingstürme und die Opfer erinnerten…

By Roman Gaus

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