Rainy New York

Nach ca. 4 Stunden Schlaf wurden wir von einem grellen Licht und einer lauten Durchsage geweckt, was die Laune am frühen Morgen unseres 16. Tages in den Keller sinken ließ. Vorbei an den Passkontrollen und Gepäckbändern ging es erstmal zum Kiosk im Flugzeugterminal, wo wir uns ein Frühstück gönnten.

Da wir erst ab einer bestimmten Zeit unser Gepäck einlagern konnten beschlossen wir die Zeit im Flughafen auf gemütlichen Sitzen zu verbringen. Wärend einige geschlafen haben musste jedoch immer mindestens einer auf das Gepäck und die Wertgegenstände achten.

Dann ging es los zum Taxistand, der sich außerhalb des Terminals befindet. Als wir dann rauskamen, gab es den Nächsten Tiefschlag. Es regnete in Strömen.

So haben wir uns das nicht ausgemalt!

Nach einigen Verhandlungen ging es dann los Richtung Jersey City, wo unser Apartment für die nächsten vier Tage war. Doch bevor wir es beziehen durften, mussten wir bis 15 Uhr warten. Das hieß 6 Stunden überbrücken…

Wir brachten unser Gepäck zu einem Hoteleigenen Gepäckschließfach und lagerten unsere Koffer ein. Zu unserer Freude hatte mn aus dem Gebäude schonmal den Blick auf die Freiheitsstatue.

Als wir dann ohne unsere Koffer uns aufmachten Richtung New York Downtown, hatte passender weise der Regen aufgehört doch die Skyline war noch immer verhangen von dicken Wolken.

Müde vom Flug und wenig Schlaf, ging es dann erstmal in Jersey City ans Wasser, wo die Fähren nach Manhattan abfuhren.

Sechs Dollar für die Fähre nach Manhattan klangen fair und so kauften wir uns den Hin- und Rückweg.

Auf der anderen Seite des Hudson Rivers angekommen gingen unsere Köpfe in den Nacken und wir staunten über die vielen Wolkenkratzer und deren Ausmaße.

Unser Weg durch Manhattan führte uns direkt zur Gedenkstätte von 9/11 bzw. Ground Zero.

An der Stelle der beiden Zwillingstürme wurden Rechteckige Löcher in den Boden gelassen in die dann wasserfallähnlich das Wasser herunterfließt. Außen drumherum sind dann die Namen der 2983 Menschen eingraviert, die hier ums Leben gekommen sind. Nach einigen Gedenkminuten ging es dann weiter an die weltbekannte Wall Street, in der sich zahlreiche Kreditinstitute und die größte Wertpapierbörse, die New York Stock Exchange befinden.

Immer müder werdend ging es dann an den East River, wo wir Bänke entdeckten, die uns quasi einluden ein Nickerchen zu machen.

Weiter ging es zum Fähranleger Pier 11/Wall Str. wo wir von der unfreundlichen Dame am Schalter zornig darauf hingewiesen wurden, wie das hier funktioniert, wenn man das Ticket aufwerten will. Sie sagte zehn mal mit einem sehr bestimmenden Ton: „Give me your Ticket and 1 Dollar!!!“

So folgten wir ihrer klaren Anweisung und fuhren danach wieder zurück nach Jersey City, wo wir unsere Koffer abholten und unser Apartment bezogen.

Das Apartment stellte sich als Glücksgriff heraus. So was geiles haben wir selten erlebt. Eine 80 Quadratmeter große Dreizimmerwohnung im 35. Stock mit den Fenstern zur Skyline von New York. Der Blick war echt der Hammer.

Den Rest des Tages verbrachten wir uns in userer schönen Bleibe und erholten uns für die nächsten Tage in New York.

 

By Roman Gaus

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