Grand Canyon

Früh am Morgen starteten wir unseren Tagestrip zum Grand Canyon. Im Denny’s, einem Amerikanischen Diner wurde reichlich gefrühstückt.

Der erste Halt war nach einer halben Stunde Fahrt der Hoover Dam. Einer an der Grenze zwischen Nevada und Arizona liegenden Talsperre, die den Colorado-Fluss aufstaut.

Mit dem Auto fuhren wir direkt über den Staudamm und hielten an verschiedenen Stellen an um die Talsperre aus verschiedensten perspektiven zu fotografieren. Leider verpassten wir eine Ausfahrt von der es auf die Aussichtsplattform von der Parallel laufenden Brücke, die den besten Ausblick auf den Damm bieten sollte.

Zurück konnten wir nicht, denn wir hatten noch knapp vier Stunden Fahrt zum Grand Canyon vor uns. Innerhalb der vier Stunden Fahrt, änderte sich die Vegetation einige male schlagartig von Wüste über Steppe zu grünen Wiesen mit riesigen Büschen. Wir sahen einige kleine Tornados teilweise ganz nah an unserer Fahrbahn und durchquerten ein starkes Gewitter mit Blitz, Donner und sehr starkem Regen.

Mit der Grenze zu Arizona überquerten wir auch mit dem Auto eine Zeitzone ohne das wir es gemerkt hatten und so dachten wir fälschlicher Weise, das wir schon bald am Grand Canyon sind, bis wir bemerkten, dass wir noch eine Stunde Fahrt vor uns haben.

Am Grand Canyon angekommen parkten wir das Auto auf einen der zahlreichen überlaufenen Parkplätzen und gingen die letzten Meter noch zu Fuß an die Kante. Der Ausblick von der Kante des Grand Canyon in die Schlucht ist einfach unbeschreiblich. Diese Größe kann man sich nicht vorstellen und schon garnicht in ein Foto fassen.

Eine Schlucht, die vom Colorado-Fluss über Jahrmillionen in den Stein gegraben wurde.

Wir verweilten hier am Canyon einige Stunden und machten einen Spaziergang entlang der offiziellen Pfade. Für einige spektakuläre Fotos wurde auch mal die Absperrung überschritten. Man ist ja nicht so oft hier!

Mit mehreren Kameras wurden mal wieder etliche Fotos gemacht um uns dann wieder zum Auto zu begeben und zurück ins Hotel zu fahren.

Schon irre, dass man hier für ein paar Fotos ca. 9 Stunden Autofahrt auf sich nimmt. In Deutschland wäre das undenkbar. Hier ist das ganz normal!

Tief in der Nacht erreichten wir nach anstrengender Fahrt wieder Las Vegas und entspannten uns in unserem Zimmer bei einem Drink. Es gelang uns auch die Fontänen des Bellagio aufs Bild zu fassen.

So richtig Lust aufs Casino hatte am letzten Abend in Las Vegas keiner mehr und so gingen wir mal wieder zu einer humanen Zeit ins Bett.

By Roman Gaus

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