Venice Beach

Der elfte Tag startete etwas stressig, da wir uns entschieden noch vor dem Frühstück das Hotel in Las Vegas zu buchen. Es sollte das Bellagio werden da wir uns noch mit Freunden treffen wollten, die dort schon eingecheckt hatten.

Nach langer Suche fanden wir das günstigste Angebot und versuchten dieses zu buchen, jedoch wollte keine der vier Kreditkarten funktionieren. Nach ewig langen telefonaten mit Bank und der Buchungssache, mussten wir aufgeben und nur das zweit beste Angebot bei einem anderen Anbieter nehmen. Hier funktionierte natürlich alles reibungslos.

Schnell wurde gefrühstückt, das Auto gepackt und ausgecheckt. Der heutige Tag sollte am Strand verbracht werden. Auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz lief uns doch tatsächlich Vin Diesel übern weg. Jetzt waren wir uns alle sicher, das ist die Stadt der Schönen und Reichen.

Bevor es jedoch an den Strand ging wollten wir uns den berühmten Santa Monica Pier anschauen. Bei praller Sonne und einer Temperatur von über 30° Celsius,  war dies eine schweißtreibende Angelegenheit. Der Pier quillt über vor Karussells, Spielhallen, Straßenkünstlern,  Restaurants und Souvenirshops aber das bunte Treiben ist sehr interessant anzuschauen.

Es wurden T-Shirts geshoppt und dann ging es direkt zum Venice Beach. Vorbei an den muskelbepackten Männern, die hier in aller Öffentlichkeit ihre Körper stählern.

Wir mieteten einen Sonnenschirm, da man hier innerhalb kürzester Zeit sich mehr als verbrennen kann. Da es so heiß war, bot das kalte Wasser des Pazifischen Ozeans eine willkommene Abkühlung. Lange konnte man aber nicht im Wasser bleiben, da die Wellen hier eine extreme Höhe erreichen und einen teilweise durchs Wasser schleudern.

Alle genossen den erholsamen Strandaufenthalt.

Auf dem Weg zum Hotel verbrachten wir wieder einmal mehrere Stunden im Stau von Los Angeles. Unser Hotel für diese Nacht lag in Malibu, einer Kleinstadt nördlich von Los Angeles, die bekannt ist für die schönen Sandstrände und für die Villen der Filmstars, die teilweise direkt am Wasser gebaut sind.

Spät Abends checkten wir ein und freuten uns über ein schönes Hotel mit sauberen Zimmern und einem Waschzimmer, wo wir unsere schmutzigen Klamotten bis tief in die Nacht waschen und trocknen konnten.

By Roman Gaus

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